Scheibentönung & Sonnenschutzfolie
Fachgerecht verklebte Tönungs- und Sonnenschutzfolie für Heck- und Seitenscheiben, klare UV- und Wärmeschutzfolie für jede Scheibe und Folie mit gültiger ABE, wo es die Zulassung erfordert. Blasenfreie Verarbeitung, langlebiges Ergebnis.
Folienarten und Einsatzbereiche
Heckscheibentönung
Alle Fahrzeuge – Heckscheibe und Fond-Seitenscheiben
Folie passgenau zugeschnitten, Scheibe gereinigt, Folie blasenfrei von innen verklebt, Aushärtung kontrolliert
Vordere Seitenscheiben
Nur mit Folie mit gültiger Allgemeiner Betriebserlaubnis (ABE)
Folie mit ABE einsetzen, ABE-Dokument für die Fahrzeugpapiere übergeben, Sichtbereich des Fahrers freihalten
UV- und Wärmeschutzfolie (klar)
Für alle Scheiben, auch dort wo dunkle Tönung unzulässig ist
Klare oder leicht getönte IR-reflektierende Folie aufgebracht, hohe Lichtdurchlässigkeit bleibt erhalten
Sonnenschutz für Wohnmobil & Transporter
Fenster im Aufbau, Laderaum, Fond – keine Anforderung an die Sicht des Fahrers
Große Flächen werden vermessen, Folie zugeschnitten und in Bahnen blasenfrei verklebt
Rechtliche Grenzen – was zulässig ist
Die Wahl der Folie richtet sich nicht allein nach dem Geschmack, sondern nach der Zulassung. Wir beraten Sie zur zulässigen Ausführung; eine verbindliche Rechtsberatung ist dies nicht.
Frei tönbar
- Heckscheibe – beliebiger Tönungsgrad
- Hintere Seitenscheiben (Fond)
- Scheiben im Wohnmobil- und Transporteraufbau
- Bei dunkler Hecktönung: Außenspiegel beidseitig vorgeschrieben
Nur mit ABE / Bauartgenehmigung
- Vordere Seitenscheiben – nur mit zugelassener Folie
- Frontscheibe – nur oberer Streifen mit Genehmigung
- Sichtfeld des Fahrers muss stets frei bleiben
- ABE-Dokument gehört in die Fahrzeugpapiere
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Beratung und Folienwahl
Wir klären, welche Scheiben getönt werden sollen und welcher Lichttransmissionsgrad gewünscht ist. Für vordere Seitenscheiben prüfen wir die Zulässigkeit und wählen ausschließlich Folie mit gültiger ABE.
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Reinigung und Vorbereitung
Die Scheiben werden gründlich gereinigt. Staubpartikel und Rückstände werden vollständig entfernt – Voraussetzung für eine blasenfreie Verklebung. Die Arbeit erfolgt in staubarmer Umgebung.
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Zuschnitt und Konturierung
Die Folie wird passgenau auf die Scheibenkontur zugeschnitten, bei Bedarf an der Außenseite vorgeformt. Heizfäden und Antennenstrukturen werden berücksichtigt.
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Verklebung von innen
Die Folie wird auf der Innenseite mit Montagelösung aufgebracht und mit dem Rakel blasenfrei angedrückt. Eingeschlossenes Wasser wird vollständig herausgearbeitet.
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Aushärtung und Übergabe
Die Folie härtet einige Tage aus – Restfeuchte verschwindet, ein leichter Schleier ist in dieser Zeit normal. Bei ABE-Folie übergeben wir das Dokument für die Fahrzeugpapiere.
Häufige Fragen zur Scheibentönung
- Heckscheibe und die hinteren Seitenscheiben dürfen frei getönt werden – hier gibt es keine Vorgabe zum Tönungsgrad. Die Frontscheibe und die vorderen Seitenscheiben unterliegen strengen Anforderungen: Sie dürfen nur mit Folie versehen werden, die eine gültige Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) oder Bauartgenehmigung besitzt, und das Sichtfeld des Fahrers muss frei bleiben. Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine verbindliche Rechtsberatung.
- Der Lichttransmissionsgrad (Visible Light Transmission, VLT) gibt an, wie viel sichtbares Licht eine Scheibe samt Folie durchlässt. Eine Scheibe mit 70 Prozent VLT lässt 70 Prozent des Lichts durch, eine stark getönte Folie deutlich weniger. Für die Frontscheibe und vordere Seitenscheiben sind hohe VLT-Werte vorgeschrieben, damit die Sicht des Fahrers nicht beeinträchtigt wird. Welcher Wert für Ihr Fahrzeug zulässig ist, klären wir vor der Verklebung.
- Eine fachgerechte Verklebung in staubarmer Umgebung verhindert dauerhafte Blasen. Direkt nach dem Aufbringen kann eingeschlossene Restfeuchte einen leichten Schleier oder kleine Wassereinschlüsse erzeugen – das ist normal und verschwindet während der Aushärtung über einige Tage. Bleibende Lufteinschlüsse entstehen nur durch unsauberes Arbeiten oder Staub. Wir arbeiten die Folie vollflächig mit dem Rakel an, sodass keine Luft eingeschlossen bleibt.
- Hochwertige Folien reflektieren einen erheblichen Teil der Infrarotstrahlung und reduzieren so das Aufheizen des Innenraums spürbar. Zugleich blockieren sie den überwiegenden Teil der UV-Strahlung, was das Ausbleichen von Armaturenbrett, Sitzen und Verkleidungen verlangsamt und die Insassen schützt. Es gibt auch klare oder nur leicht getönte Folien mit hohem Lichttransmissionsgrad, die diesen Schutz bieten, ohne die Scheibe sichtbar abzudunkeln.
- In den ersten Tagen nach der Verklebung sollten die Scheiben nicht bewegt oder gereinigt werden, damit die Folie ungestört aushärtet. Danach reinigen Sie die Innenseite mit einem weichen Tuch und mildem Glasreiniger ohne Ammoniak – ammoniakhaltige Mittel können die Folie angreifen. Scharfe Kanten und kratzende Gegenstände sind zu meiden. Bei richtiger Pflege bleibt die Folie über viele Jahre klar.
- Eine Tönungs- oder Sonnenschutzfolie verändert die optischen und thermischen Eigenschaften einer intakten Scheibe – sie ist kein Reparaturverfahren. Ein Steinschlag wird mit Harz-Injektion behandelt, ein größerer Glasschaden erfordert einen Scheibentausch mit anschließender ADAS-Kalibrierung, falls Assistenzsysteme betroffen sind. Eine Folie kann auf eine bereits getauschte Scheibe aufgebracht werden, ersetzt aber niemals die Instandsetzung eines beschädigten Glases.